Urban farming am Hafenplatz

Neue Kreuz­ber­ger Mischung – bezahl­ba­res Woh­nen, Arbei­ten und künst­le­ri­sches Schaf­fen mit land­wirt­schaft­li­cher Dach­nut­zung

 

Berlin-Kreuzberg, ab 2016

 

Stadt­quar­tier mit hohem Gemein­wohl­an­teil: Ver­güns­tig­te Woh­nun­gen und Künst­ler­ate­liers, Co-Working, Bil­dung, Gas­tro­no­mie, Hotel, Kita, Urban Far­ming mit Hof­la­den

 

Unweit des Pots­da­mer Plat­zes lag einst das Hafen­vier­tel mit einer Kreuz­ber­ger Mischung im bes­ten Sin­ne. Anders als in vie­len ande­ren Ber­li­ner Quar­tie­ren sind die Nar­ben der Kriegs- und Mau­er­zeit hier heu­te noch spür­bar. Eini­ge Bewoh­ner leben von der Gesell­schaft abge­kop­pelt und in maro­den Gebäu­den. In Koope­ra­ti­on mit einem städ­ti­schen Woh­nungs­bau­un­ter­neh­men soll den hier leben­den Men­schen wie­der eine adäqua­te, men­schen­wür­di­ge Unter­kunft geschaf­fen und der Hafen­platz ins­ge­samt zu einem sozial-diversen und grü­nen Pilot­quar­tier für gemein­wohl­ori­en­tier­tes, nach­hal­ti­ges Bau­en in der Innen­stadt wer­den.

 

Mit der Revi­ta­li­sie­rung des Stand­or­tes und der Neu­de­fi­ni­ti­on der Kreuz­ber­ger Mischung sol­len auf die Mie­ter zuge­schnit­te­ne, bezahl­ba­re Woh­nun­gen, eine Kita, Büros für moder­ne Arbeits­wel­ten (ins­be­son­de­re Co-Working), ver­güns­tig­te Künst­ler­ate­liers, Stu­den­ten­woh­nun­gen, ein Hotel, Gas­tro­no­mie und Nah­ver­sor­gung ent­ste­hen. Ein vita­les und lebens­wer­tes Quar­tier mit hohem Gemein­wohl­an­teil im Sin­ne der kom­mu­na­len „Ber­lin Stra­te­gie 2030“. Stand­ort­prä­gend sind bepflanz­te und bewirt­schaf­te­te Dach­ter­ras­sen geplant (Urban Roof Far­ming), nach­hal­tig wer­den die was­ser­spa­ren­de Kreis­lauf­wirt­schaft, das eige­ne Ener­gie­kon­zept, das Ressourcen-Management und das Mobi­li­täts­kon­zept nach dem Sharing-Gedanken.