Bad Saarow - Marina Resort

GASTFREUNDSCHAFT NEU DENKEN

Auf einem rund 75.000 m² gro­ßen Was­ser­grund­stück am Schar­müt­zel­see plant die in Bad Saa­row bereits akti­ve Artprojekt-Gruppe (u.a. Kur­park  Kolon­na­den) bis 2020 die Errich­tung eines ein­zig­ar­ti­gen Resorts für erho­lungs­be­dürf­ti­ge, sport­be­geis­ter­te und kunst­af­fi­ne Men­schen aus Ber­lin und der Welt. Sowohl das ele­gan­te 5-Sterne Relax-Hotel als auch das akti­ve­re 4-Sterne Erleb­nis­ho­tel sind als kura­tier­te Hotels kon­zi­piert und bie­ten ein sich lau­fend ver­än­dern­des Ange­bot an zeit­ge­nös­si­scher inter­na­tio­na­ler und Ber­li­ner Kunst in Form von Aus­stel­lun­gen und Events. Das alte Strand­bad Nep­tun soll nach den Plä­nen der Artprojekt-Gruppe der Öffent­lich­keit wie­der zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Eine neue Mari­na ersetzt den ver­fal­le­nen Hafen und wird mit Kran- und Slip­an­la­ge für die All­ge­mein­heit aus­ge­stat­tet. Feri­en­woh­nun­gen kön­nen von den Eigen­tü­mern selbst genutzt oder über die bei­den Hotels ver­mie­tet wer­den.

 

Nach Fer­tig­stel­lung wer­den die bei­den Hotels bis zu 300 Gäs­te auf­neh­men kön­nen. Die­se kön­nen die bei­den Strand­bä­der Nep­tun und Ceci­li­en­park und fünf zum Pro­jekt gehö­ren­de, aber wie die Strand­bä­der auch der Öffent­lich­keit zugäng­li­che Restau­rants nut­zen. Das Pro­jekt geht auf den immer stär­ke­ren Trend der deut­schen Rei­sen­den ein, Urlaub im Inland zu machen. Meh­re­re Umfra­gen kom­men zu dem Ergeb­nis, dass Deutsch­land in der Beliebt­heit der Deut­schen vor Öster­reich, Ita­li­en und Spa­ni­en liegt.

 

Die Pla­nung der Gebäu­de über­nah­men der Lon­do­ner Start­ar­chi­tekt Sir David Chip­per­field (u.a. Neu­es Muse­um und Muse­ums­in­sel Ber­lin) und der skulp­tu­ral arbei­ten­de Ber­li­ner Archi­tekt Jür­gen May­er H., für die Außen­an­la­gen inkl. einer spek­ta­ku­lä­ren Umset­zungs­ak­ti­on alter Bäu­me und der Inte­gra­ti­on der Kunst in den Park wur­de das Schwei­zer Büro Enzo Enea beauf­tragt. Land und Land­kreis befür­wor­ten das Pro­jekt, bei dem auch ca. 150 neue Arbeits­plät­ze ent­ste­hen. Sofern der Gemein­de­rat dem Pro­jekt zeit­nah zustimmt, soll in die­sem Jahr der Bau­an­trag ein­ge­reicht und im kom­men­den Jahr mit dem Bau begon­nen wer­den.